Präsenz ist keine Rolle – sie ist eine Entscheidung
Warum Auftreten und Wirkung nicht dasselbe sind
Hast Du Dir einmal überlegt, wieso eine bekannte Frau wie Marilyn Monroe völlig unerkannt durch eine belebte Strasse laufen konnte?
Und von einem Moment auf den anderen alle Blicke auf sich zieht.
Nicht wegen eines neuen Kleides.
Nicht wegen dem was sie sagte.
Sondern weil sie sich bewusst entschieden hat, präsent zu sein.
Genau das ist der Punkt.
Präsenz ist kein Zufall.
Die stille Falle der Anpassung
Viele Frauen in Führungsrollen tappen in dieselbe Falle.
Sie passen sich an.
Sie sind überzeugt:
· Ich muss stärker wirken.
· Ich darf keine Emotion zeigen.
· Ich muss so auftreten wie «man es von einer Führungsperson erwartet».
Und dann passiert etwas Subtiles:
Sie kopieren. Ton. Haltung. Auftreten.
Manchmal sogar den Kleidungsstil.
Nicht bewusst.
Sondern, weil sie dazugehören, oder ernst genommen werden wollen.
Ein verständlicher Wunsch, doch…
Das spürt man.
Und genau in diesem Moment geht Wirkung verloren.
Du brauchst keine Rolle zu spielen
Führung bedeutet nicht, eine perfekte Version von Dir zu zeigen.
Es geht nicht um Äusserlichkeiten.
Nicht darum alles zu kontrollieren.
Und sicher auch nicht darum, jemand anderes zu werden.
Das wichtige ist:
Innere Klarheit zu haben, besonders wenn es drauf ankommt.
Das ist der Unterschied, den man sieht.
Und noch mehr: den man spürt.
Wirkung hat nichts mit Lautstärke zu tun
Viele verwechseln Präsenz mit Dominanz.
· Laut sprechen.
· Mehr Raum einnehmen.
· Sich durchzusetzen.
Das wirkt vielleicht kurzfristig.
Jedoch trägt es nicht.
Echte Präsenz ist leiser.
Klarer. Stabiler.
Du musst nichts beweisen.
Du bist einfach da.
Und genau deshalb hört man dir zu.
Der «Präsenz-Schalter»
Jetzt wird’s spannend.
Du kennst das:
Es gibt Momente, in denen du einfach funktionierst.
Und dann gibt es diese seltenen Momente, in denen du wirklich da bist.
Klar. Wach. Verbunden.
Das ist dein Präsenz-Schalter.
Die meisten warten, bis er zufällig angeht.
Starke Führungspersönlichkeiten entscheiden bewusst.
So wie Marilyn Monroe.
Und jetzt die Frage an Dich:
Kannst du diesen Schalter bewusst umlegen?
Nicht irgendwann.
Sondern genau dann, wenn es zählt:
im Gespräch mit Deinem Team
in einem schwierigen Moment
wenn du spürst, dass du gerade beginnst, dich anzupassen
Führung beginnt bei dir
Du musst nicht lauter werden.
Du musst nicht dominanter werden.
Aber du musst klarer werden.
Deine innere Sicherheit im Aussen zeigen.
Denn genau so entsteht Ausstrahlung.
Und genau in diesen Momenten entscheidet sich, ob man Dir folgt – oder nur zuhört.
«Da ist noch mehr möglich bei mir!»
Wenn du das liest und merkst:
«Da ist noch mehr möglich bei mir» – dann bist du genau am richtigen Punkt.
Nicht, weil dir etwas fehlt.
Sondern, weil du beginnst, es bewusst zu nutzen.
Wenn Du mehr darüber erfahren möchtest, buche Dir gerne einen unverbindlichen Call. Ich freue mich auf den Austausch mit Dir.
Worum geht es in diesem Blogpost?
Präsenz ist keine Rolle – sie ist eine Entscheidung. Der Beitrag zeigt, warum Auftreten und Wirkung nicht dasselbe sind und wie echte Präsenz durch innere Klarheit entsteht statt durch Anpassung oder gespielte Rollen.
Was bedeutet Präsenz im Führungsalltag?
Präsenz entsteht nicht durch Lautstärke oder äusseres Auftreten, sondern durch innere Klarheit. Sie zeigt sich besonders in Momenten, in denen bewusste Entscheidungen gefragt sind.
Warum geht Wirkung oft verloren?
Wirkung geht verloren, wenn Menschen beginnen, sich anzupassen und Rollen zu kopieren. Dadurch entsteht ein unechter Eindruck, der die natürliche Ausstrahlung reduziert.